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Die Buddha-Bauch-Atmung

März 2020

Glück und Leichtigkeit für Theresa,

die sowie so alles stets bewunderswert gelassen und stark nimmt!

Die Buddha- Bauch-Atmung ist eine einfache Atem- und Wahrnehmungsübung, die den Atem tiefer, voller und freier werden lässt und uns beruhigt, entspannt und in unser Zentrum bringt . . .

für allzeit und überall!

Ich nenne diese Atemübung die Buddha-Bauch-Atmung, weil sie uns Freiheit, Weite und ein Gefühl von Erfülltheit und Freude gibt. Danach fühlt man sich wie eine kleine, dicke Buddhastatue, die in der Sonne sitzt und lächelt. Alles kommt besser ins Fließen: Unser Atem, unsere Gewebestrukturen und unsere Energie. Die Übung wirkt energetisierend, erfrischen und beruhigend zugleich.

Wenn wir den Widerstand der Hände vom Bauch lösen, lassen wir auch andere Widerstände los. Deshalb ist auch der zweite Teil der Übung, in dem wir nur beobachten so wichtig. Wir spüren, wie unser Atem freier, tiefer und gleichzeitig leichter fließt. Wir finden zu unserem natürlichen Atem zurück.

Durch das Atem in die Körperrückseite und das Sinkenlassen über die Körperrückseite kommt unser Nervensystem zur Ruhe, der Parasymptakus wird aktiviert. Die tiefen Bauch-, Becken und Rückenmuskeln können entspannen und loslassen.

Durch das tiefe Durchatmen und den Druck der Hände gegen den Bauch werden die Bauchorgane sanft massiert und so ihre Funktion verbessert, ebenso wie die Durchblutung, die versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen und der Abtransport von Toxinen und Abfallstoffen.

Unser Körper und unser Geist nehmen Ruhe, Weite und Entspannung war. Unser Nervensystem kann diese Erfahrung speichern, integrieren und in anderen Situationen wieder abrufen. Wir trainieren sozusagen Entspannung.

Bei Trauma, Schmerz, Schock, Ärger, Stress und anderen herausfordernden Situationen im Leben reagieren wir indem wir die Luft anhalten, um dann oberflächlicher, flacher, schneller und verpannter weiter zu atmen. Um so hektischer und aufgabenreicher sich unser Alltag gestaltet, umso mehr vergessen wir tief und locker durchzuatmen.

So entstehen über die Zeit Wiederstände gegen unseren Atem. In physiologischem Zustand bewegt sich unser Atem durch unsern ganzen Körper. Er schafft Bewegung bis in jede Zelle unseres Körpers. Atmen wir nicht frei und tief durch, werden Gewebe träge, starr und verkleben.

Gelingt es uns zu einem natürlichen, freien und vollen Atem zurückzufinden, können wir diese Blockaden wieder lösen und verbessern die Funktion unserer Organe und Gewebe. So fühlen wir uns entspannt und gleichzeitig energetisiert.

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